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Log Files & systemd-journald

Wieder einmal etwas aus der Kategorie „brauch ich ganz selten“: Log Files werden, seit systemd bei vielen Linux-Distributionen Einzug gehalten hat, durch das Service systemd-journald zentral verwaltet. Mit der Zeit werden gewinnen die Log Files an Größe, das lässt sich aber ganz einfach managen.

Die Log Files werden je nach Konfiguration persistent unter /var/log/journal/MACHINE-ID/ oder in-memory unter /run/log/journal/MACHINE-ID/ abgelegt. Im zweiten Fall löst der Reboot die Speicherfrage, im ersten darf/muss man selbst Hand anlegen.

Folgende Befehle helfen weiter:

journalctl --disk-usage
journalctl --rotate
journalctl --vacuum-time=4months
journalctl --vacuum-size=256M
  • --disk-usage gibt Auskunft über den verbrauchten Speicherplatz der aktiven und archivierten Log Files.
  • --rotate wandelt aktive Log Files in archivierte um.
  • --vacuum-time=4months entfernt alle Log-Einträge, die älter als vier Monate sind. Das geht auch Wochen (4weeks), Stunden (4h), Minuten (4m) und Sekunden (4s)…
  • --vacuum-size=256M entfernt alle älteren Log-Einträge, bis die Log Files 256Mb haben (K, M, G, T sind die möglichen Größeneinheiten).
  • --vacuum-time und --vacuum-size können auch gemeinsam in einem Aufruf verwendet werden, auch in Kombination mit --rotate (seit systemd 240): journalctl --rotate --vacuum-time=4months --vacuum-size=256M
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Oktavreinheit sauber einstellen

Ich mache es nicht oft, weil ich ein Gewohnheitstier bin, wenn es um Saitenstärken und mein allgemeines Gitarrensetup geht, aber hin und wieder muss ich die Oktavreinheit nachjustieren.

Trick 13

Die Oktavreinheit ist am besten am 13. Bund einzustellen. Am 13. deshalb, weil am 1. Bund ein Kapodaster sitzen sollte, um die Ungenauigkeiten der Sattelposition auszugleichen.

Verglichen wird dann der Flageolett-Ton am 13. Bund mit dem gegriffenen Ton am 13. Bund. Der jeweilige Saitenreiter wird dann solange verstellt, bis die beiden übereinstimmen.