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Tipps für die letzten Wochen vor der Abgabe einer Hochschulschrift

Ich betreue seit einigen Jahren regelmäßig Bachelor- und Masterarbeiten und jedes Mal, wenn es dem (hoffentlich positiven) Ende zugeht, also der Endabgabe, gebe ich ähnliche Ratschläge, worauf denn zu achten sei. Hier nun mein Versuch, diese Ratschläge an einer Stelle zusammenzufassen:

  • Drucken Sie die Arbeit aus – Sie werden mehr Dinge am Papier entdecken, als am Bildschirm!
  • Korrektur lesen – Korrektur lesen lassen – Korrektur lesen (je mehr Personen, desto besser -> auch themenbezogene Laien können wertvolle Aufgaben übernehmen -> Beistrichsetzung, Satzbau, …)
  • Verständlichkeit (roten Faden durch die Arbeit absichern, roter Faden innerhalb der Kapitel herstellen, Überleitungen zwischen Kapiteln und Sektionen nachbessern, den Leser durch die Arbeit führen, Schachtelsätze auflösen, Halbsätze vervollständigen, Beistrichsetzung, …)
  • Schreibstil (Sachlichkeit, keine Superlative, Komparative sollten belegt sein, sparsamer Umgang mit Adjektiven, „man“ vermeiden, „rhethorische Fragestellungen“ an den Leser aussparen, …)
  • Anführungszeichen sind nur für direkte Zitate gedacht, nicht für Hervorhebungen im Text, auch nicht unterstreichen oder fett stellen. Wenn wichtige Begriffe betont werden sollen, einfach kursiv stellen.
  • Zitate, Referenzen und Zitierstil prüfen
  • Rechtschreibung, Rechtschreibung, Rechtschreibung, …
  • einheitliche Verwendung von Begriffen
  • einheitliche Schreibweisen von Begriffen
  • Allgemeine Form (Absätze, Bild-/Tabellenanordnungen,  Leerflächen)
  • Abstract, Conclusio und Zusammenfassung schärfen
  • Abbildungen und Tabellen druckfähig machen
  • Abbildungen selbst nachzeichnen, insbesondere solche, wo der Aufwand vertretbar ist (-> Grund: Urheberrecht)
  • Bei Screenshots auf die Bildqualität, Lesbarkeit, etc. achten, auch kommt es immer wieder vor, dass Screenshots mehr zeigen, als es im Sinne der Arbeit notwendig wäre (-> Freistellen und Zuschneiden).
  • Verzeichnisse (Inhalt, Literatur, Abbildungen, …) pflegen

Ich werde diesen Beitrag von Zeit zu Zeit aktualisieren, ergänzen, etc. Ganz nebenbei pflege ich auf diesem Blog eine Liste von Portalen, die bei der Recherche für technikwissenschaftliche (aber nicht nur) Publikationen, Hochschulschriften, etc. hilfreich sind.

#Last update: 2019-12-15

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Neues Systems Engineering Buch erschienen

Neu erschienen in der überarbeiteten Auflage und heute in der Post: Das GfSE Systems Engineering Handbuch: Die Klammer in der technischen Entwicklung, wo ich zusammen mit Martin Geisreiter, Claudio Zuccaro, Jürgen Rambo, Hannes Hüffer, Thaddäus Dorsch und vielen anderen Mitautor spielen durfte. #systemsengineering #gfse #unboxing #noboxwithoutcat

Neues Buch mit Katze
#unboxing #noboxwithoutcat

Links zum Buch:

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Das kleine Reisebesteck – Musik machen unterwegs

Reisen zählen für die meisten ja bekanntlich zu den angenehmen Dingen im Leben. Aus beruflichen Gründen regelmäßig reisen zu können/dürfen/müssen, ist eine andere Sache. Die ewig gleichen Frühstücksbuffets, lästige Transferzeiten, beengtes Sitzvergnügen und, wenn es wieder einmal weiter weg sein darf, das Wiederfinden der eigenen Zeitzone.

Ich habe mir angewöhnt zum Reisen Musikinstrumente mitzunehmen, insbesondere für die Abende, wo ich auf Dienstreisen meist wenig Alternativprogramm vorfinde. Das können für kurze Reisen ein brauchbarer Kopfhörer und ein paar Apps (Empfehlung: Figure und Seaboard 5D) sein oder eine Electribe, Ukulele, E-Gitarre und ein paar Volcas, mit denen auch schon umfangreichere Vorhaben verwirklicht werden können. Hauptaugenmerk neben dem Spaß am Tun liegt auf dem Platzbedarf und dessen Kompatibilität mit Standardgepäckablagen in Flugzeugen.

Als mein Reisekopfhörer der Wahl hat sich in den letzten Jahren der AKG 181DJ herausgestellt. Preis/Leistung ist in Ordnung, die Möglichkeit in falten zu können spart Platz und er schirmt mich aufgrund der Bauart vor Außengeräuschen ausreichend ab. Einzig der Tragekomfort lässt bei längerer Nutzung etwas zu wünschen übrig, aber seine Robustheit, z.B. im Vergleich zu meinen AKG 271 Mk2, ist mir auf Reisen einfach mehr wert.

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Wenn sich der gewohnte Lebensraum verändert – Headless Audio Player mit Raspberry Pi & Volumio

Die Erwartungen an den Wohnraum verschieben sich mit dem Heranwachsen der eigenen Kinder zusehends. Früher als feste Bestandteile des Lebensraums betrachtete Gegenstände werden verräumt, ausgemustert oder in etwas Neues/Anderes transformiert.

Lange Zeit konnte ich mir nicht vorstellen, dass meine Sammlung physischer Tonträger von ihrem angestammten Platz im Wohnzimmer weichen könnte. Aus dem Konjunktiv wurde schon vor längerer Zeit ein „weichen kann“ und das „weichen kann“ wandelt sich gerade zu einem „weicht“. Ich bin (noch?) kein Freund von Streaming Services à la Spotify oder Tidal, deshalb fiel die Entscheidung auf einen Umbau der eigenen Audio-Infrastruktur im Wohnzimmer. Ziel war es einen kompakten, aber auch hinreichend audiophilen Player zu bauen, der sich in bereits bestehende Lösungen integrieren lässt. Geringe Anschaffungskosten, niedriger Stromverbrauch, Robustheit und Konnektivität ohne spezielle Apps waren weitere Punkte auf der Liste. Daneben sollte für mich auch ein bisschen DIY in der Aufgabe enthalten sein. Nach längerer Recherche kam folgendes Setup zustande:

  • Volumio als Headless Player mit integriertem Web-Interface
  • Raspberry Pi als Hardware-Plattform für Volumio
  • Yamaha THR10 als schon vorhandenes USB-Audio-Interface inkl. Amp für Gitarre, Bass und Co. mit Full-Range-Lautsprechern

Der eigentliche Plan war mit diesem Blog-Beitrag eine anschauliche Erklärung zu liefern, welche Schritte notwendig waren um dieses Setup in Betrieb zu nehmen. Nur da bleibt nicht viel zu schreiben, in weniger einer Stunde war alles erledigt. Raspberry Pi ins Gehäuse eingebaut, parallel die SD-Card mit dem Volumio-Image versehen [1], THR10 per USB verbunden und zu Testzwecken einen USB-Stick mit etwas Musik an den Raspberry Pi angesteckt. Nach kurzem Boot-Vorgang war Volumio im Heimnetzwerk erreichbar und direkt per Webbrowser steuerbar. Eine einzige Einstellung galt es in den Audio-Optionen von Volumio umzustellen: Audio Out –> USB-Audio. Die Audio-Wiedergabe wollte sich nicht gleich einstellen, ein Reboot des Raspberry Pi löste das Problem dauerhaft. Passend zur Jahreszeit ertönte „School’s Rules“ von Phoenix als erster Song über die neue Anlage.

Der nächste Schritt: Die Digitalisierung des Archivs… Welches Format? Welcher Speicher? Und vor allem wann…

[1] Mein dd Schummelzettel:

dd bs=4M if=volumio.img of=/dev/sdX status=progress conv=fsync

#Update 2020-05-04: Am letzten Wochenende habe ich meinen Raspberry Pi von Grund auf neu aufgesetzt und Volumio eingerichtet. Beim Aufsetzen mit der aktuellen Version (2.729) sind mir folgende Dinge aufgefallen, die es zu beachten gilt:

  • Die WLAN-Hotspot-Option ist beim Aufsetzen per Default aktiviert. Das erleichtert das erstmalige Einrichten, ist aber ein Einfallstor für ungeliebte Besucher, wenn es übersehen wird.
  • Das erstmalige Erkennen meines USB-Audio-Interfaces gelingt nun ohne einen Neustart.
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make music modular

Eurorack war gestern – MannerRack

Wenn die Maker-Space-Community etwas Gutes hat, dann die unglaubliche Möglichkeit, sich sein persönliches Setup auf den Leib zu schneidern. Gerrit von Retrokits ist ein solcher Anbieter, wo kleine, feine Lösungen angeboten werden. Insbesondere für meine Volca-Bande findet sich bei ihm das eine oder andere Gadget. In diesem Beitrag geht es um den RK-003 Passive Mixer. Der Name sagt schon das meiste, es handelt sich um einen passiven Mixer, verfügt über acht Stereo-Kanäle im Miniklinkenformat und kommt wahlweise als DIY-Kit oder assembliert. Um ihn vor Beschädigungen zu schützen, habe ich ihm ein passendes Gehäuse verpasst.

Ausgangspunkt war eine 125 Jahre Manner Metallbox, die Manner-Schnitten wurden natürlich im Vorfeld ordnungsgemäß ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt. Für das Lochmuster stellt Gerrit dankenswerterweise eine Vorlage bereit: Ausgedruckt, ausgeschnitten, auf der Box ausgerichtet und fixiert. Aufgebohrt, entgratet und montiert.

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Fuchsiapink

Liebe Patrizia, lieber Florian,

danke nochmals für das berauschende Hochzeitsfest. Nachdem hoffentlich die Nüchternheit des Alltags wieder eingekehrt ist, gilt es sich für neue Abenteuer zu wappnen.

Mit etwas Glück hat der fuchsiapinke Safe die Hochzeitsfeierlichkeiten überstanden. Er ist gefüllt und der Inhalt will konsumiert werden, nicht gleich und auch nicht bald, aber irgendwann geht dem Hamster die Luft aus. Wir konnten einfach keinen vertrauensseligeren Torwächter engagieren, also sputet euch, er wird es euch danken…

Eigentlich wird auch nichts Unmenschliches von euch verlangt, keine Schnitzeljagd durch Halbeuropa oder die Prüfungen des Herakles. (Ir-)rational betrachtet: Einzig eine kleine, mathematische Fingerübung trennt euch vom Inhalt:

Man runde das Ergebnis der folgenden Formel auf die siebte Nachkommastelle ab, nehme die ersten acht Ziffern, tippe sie am Safe ein und bestätige feierlich mit einem beherzten Druck auf die Taste A oder war es B?

Tipps am Rande:

  1. Mit dem Inhalt viel Spaß.
  2. Die Batterien des Safes sind endlich, zu viel des Probierens kann zu einem dauerhaft verschlossenen Safe führen.
  3. Der Inhalt, insbesondere der Torwächter-Hamster, verträgt keine Hitze oder rohe Gewalt. Wir bitten von Schneidbrennern, Flex oder mechanischem Missbrauch (Stichwort: Flug aus dem fünften Stock) abzusehen.
  4. Im Zweifelsfall helfen Wein, Bier und andere Alkoholika in der Bewältigung des zwischenzeitlich zu erwartenden Frusts.
  5. Sollten alle Stricke reißen und die Batterien des Safes vor dessen Öffnung versagen, meldet euch bei uns, es gibt immer einen zweiten Weg (außer für den Hamster).
  6. Mit dem Inhalt viel Spaß, falls wir den Punkt noch nicht hatten.

Alles Liebe, Ihr schafft das, die Fritz 4

 

Update: Keine zwei Stunden später hat der Safe klein beigegeben, für Interessierte zum Nachlesen Bailey-Borwein-Plouffe-Formel.

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Bourgeois tragedy

Found via Alex Ross:

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in concert

Aufgang live auf ARTE

Irgendwo zwischen Klassik, Elektro und Techno hat mich diese Band per Zufall ereilt. Dieses Frühjahr stöberte ich durch das Konzert-Archiv von ARTE und fand diese französisch-libanesische Band mit dem unfranzösisch-unlibanesischen Namen. Mich fasziniert die Band seit der ersten Minute und eine geliebte Person treibt sie zeitgleich fast in den Wahnsinn: Früher ein Trio (Keys-Keys-Drums) heute ein Duo (Keys-Drums). Aufgang polarisiert zumindest in unseren vier Wänden. Wer einen Eindruck bekommen möchte, kann es bei ARTE Concert zumindest noch bis zum 19.7.2015 tun:

Aufgang beim Blue Note Festival (ARTE Concert)

Mehr zu Aufgang:

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Stillstand

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Startpunkt

Wenn aus einer groben Ahnung einer Idee ein Blog hervorgeht, dann führt es genau dazu: Startpunkt